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TECHNISCHE EMPFEHLUNGEN

Tipps um Bremsen tatsächlich mit
Sicherheit einzubauen.

Ebenso wichtig wie die Wahl von Qualitätsprodukten, ist es den Einbau in der richtigen Weise vorzunehmen. Daher haben die Experten von Fremax Tipps erarbeitet, um den Einbau von Bremsscheiben und Bremstrommeln mit höchstmöglicher Sicherheit zu gewährleisten.

Der unsachgemässe Einbau führt zu einer Fehlausrichtung zwischen Bremsscheibe und Bremsbacke. Diese kann unregelmässige Abnutzung und Vibrationen des Bremspedals und des Lenkrades hervorrufen, was zu Unbequemlichkeiten führt und die Fahrsicherheit beeinträchtigen kann.

Der unsachgemässe Einbau erzeugt eine Fehlausrichtung zwischen Bremsscheibe und Bremsbacke. Dies hat eine unregelmässige Abnutzung zur Folge, eine Vibration des Bremspedals und des Lenkrades, erzeugt Unbequemlichkeit für den Fahrer und kann die Sicherheit beeinträchtigen.

Hinweis: Es wird angeraten nie neue Bremsbacken bei abgenutzten Bremsscheibenoberflächen zu verwenden. Dies führt zu Bremsleistungseinbussen. Wechsle oder schleife die Scheiben falls das Mass der Abnutzungsgrenze es erlaubt. Die Abnutzungsgrenzen sind auf den Teilen eingraviert und in unseren Katalogen zu finden.

Es empfiehlt sich nie neue Bremsbacken bei unregelmässigen Bremsflächen der Bremsscheiben einzubauen. Dies führt zu Bremsleistungseinbussen. Wechsle oder schleife die Bremsscheiben sofern die Abnutzungsgrenze es erlaubt. Die Abnutzungsgrenzen sind auf den Teilen eingraviert und in unseren Katalogen zu finden.

Schritt 1

Entferne die Bremssattel (verwende einen kleinen Hacken und vermeide sie an den flexiblen Schläuchen hängen zu lassen). Beim Rückschieben der Bremskolben, öffne den Ölablauf um den Ölüberschuss zu entfernen der sich in der Sattelabdeckung befindet um die Funktionsweise des hydraulischen ABS-Modulators nicht zu beeinträchtigen oder des Hauptkolbens. Setze immer den Ölauffang ein.

Schritt 2

Entferne die abgenutzten Bremsscheiben



Schritt 3

Schleife die Radnabe ab um jegliche Verschmutzungen auf ihrer Kontaktoberfläche mit der Bremsscheibe zu vermeiden, die den Neueinbau beeinträchtigen können (Rostrückstände, Verschmutzungen oder Grate).

Schritt 4

Mit einer Messuhr untersuche die Radnabe auf Verziehungen und das Spiel des Kugellagers (0,05mm maximale Verwerfung und 0,02mm Kugellagerspiel). Die Verziehung der Radnabe hat eine doppelte Verziehung der Bremsscheibe zur Folge.

Schritt 5

Baue die Bremsscheibe mit den Schrauben oder der Radmuttern ein (verwende Unterlegscheiben falls notwendig). Richte die Messuhr in einem Abstand von 5 mm am oberen Bremsflächendurchmesser der Scheibe ein um Schwingungen des Einbausatzes festzustellen (maximale Schwingung 0,10mm). Bei Nabenscheiben sei vorsichtig beim Einbau der Kugellagerabdeckungen, damit diese fest sitzen.

Achte darauf: sämtliche Fremax Bremsscheiben werden mit der exklusiven Technologie Ready to Go geliefert, die eine Kontaminierung der Bremsbacken vermeidet und die Säuberung überflüssig macht, was den Einbau erleichtert und beschleunigt.

TIPP: Ziehe die Schrauben nie mit pneumatischen Werkzeugen an: verwende einen Drehmomentschlüssel mit 8 bis 10 kg für PKW’s und 10 bis 13 für Lieferwagen. Das Anziehen soll in gekreuzter Weise der Schrauben erfolgen. Überprufe den richtigen Einbau oder die Ausrichtung der Zentrierscheiben bei Leichtmetallfelgen (sportliche).

Schritt 6

Überprüfe die Radkugellager, Lenkradgetriebe, Aufhängungsnaben, Abdichtungen, Gleichlaufgelenke und Stossdämpfer. Spiel oder Abnutzungen na diesen Bauteilen können die Leistungsfähigkeit des Bremssystems beeinträchtigen und das Bremspedal und Lenkrad zum Flattern bringen.

Schritt 7

Bevor das Fahrzeug in Bewegung gebracht wird, betätige das Bremspedal mehrere Male um die Bremsbacken auf die Bremsfläche der Bremsscheibe anzudrücken.

Bevor das Fahrzeug zum Einsatz kommt ist es ratsam eine Voranpassung durchzuführen, indem etwa 10 Bremsungen von 60 km/h aus 40 km/h vorgenommen werden, in Durchschnittsabständen von jeweils etwa 300 Metern.

Tipp: Der Fahrer sollte auch darauf hingewiesen werden in den ersten 300 Kilometern die Bremsanlage moderat zu verwenden, damit sich die endgültige Anpassung in der richtigen Weise vollziehen kann und um die Wirksamkeit, Lebensdauer und Gebrauchskomfort des Bremssystems nicht zu beeinträchtigen.